Spielberichte 11/12
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Sachsen-Anhalt-Liga – Frauen Weißenfelser HV ´91 : MSV Buna Schkopau Endstand 15 : 17 (Halbzeit 8 : 10) Am vergangenen Sonntag empfingen die WHV-Damen im letzten Spiel der Sachsen-Anhalt-Liga die Gäste vom MSV Buna Schkopau. Nach den zuletzt eher schlechten Auftritten der Weißenfelserinnen hatte sich die Mannschaft für diese letzte Partie viel vorgenommen, wobei natürlich gegen den diesjährigen Landesmeister die Hoffnungen nicht zu überschwänglich waren. Die Partie begann auf beiden Seiten recht verhalten. Der WHV versuchte seinerseits das Tempo ein wenig zu verschleppen um die Gäste nicht von Beginn an zum Konterspiel einzuladen. Doch der Weißenfelser Angriff aus dem stehenden Spiel heraus wirkte sehr statisch. Die Gäste konnten in Ihrer defensiven 6-0-Deckung immer wieder gut verschieben und ließen so kaum Platz zum Durchkommen. Auf der anderen Seite jedoch hatten auch die WHV-Damen ihre Abwehr gut im Griff. Die häufig gesuchten Kreisspielerinnen wurden relativ gut abgedeckt und man machte es dem Gegner schwer in eine gute Wurfposition zu kommen. In den ersten 15 Minuten ging der Plan der WHV-Trainerbank auf und man konnte schritthalten. Dann schlichen sich jedoch wieder Fehler ins WHV-Spiel, wodurch die Merseburgerinnen nach einem kurzen Zwischenspurt mit 4 Toren in Front lagen. Doch während dies in den letzten Partien bereits die Vorentscheidung bedeutet hätte, sah man an diesem Tag eine kämpferische WHV-Mannschaft auf dem Parkett stehen. Vor allem in der Defensive konnte man einige Ballgewinne verzeichnen und sich so Tor um Tor wieder an die Gäste heran kämpfen. Beim Stande von 8:10 wurden die Seiten gewechselt. Auch in der zweiten Spielhälfte kein verändertes Bild auf beiden Seiten. Die Gäste konnten sich zwar einige gute Wurfmöglichkeiten erarbeiten, doch scheiterten sie ein um das andere Mal an der gut aufgelegten Peggy Kuhs im Tor. So blieb der Abstand beider Teams immer im Bereich von 2-3 Toren – wobei in dieser Partie an sich kaum Tore fielen. Beide Abwehrreihen verdienten diesen Namen ohne jeden Zweifel. Allein der Aspekt, dass die Weißenfelserinnen (wie so oft in dieser Saison) im Angriff nicht genügend Durchschlagskraft besaßen, war der Grund dafür, dass man nicht komplett aufschließen konnte. Zwar kämpfte die Mannschaft bis zum Schluss, doch konnte man am Ende trotzdem nicht den erhofften Ausgleich erzielen. Am Ende ertönte das Schlusssignal beim Stande von 15:17 für Schkopau. Doch hängende Köpfe suchte man an diesem Tag vergeblich. Alle waren zufrieden mit der gezeigten Leistung und dankbar für den versöhnlichen Saisonabschluss. Einen großen Dank an die zahlreichen Zuschauer, die mitunter während der gesamten Saison, aber vor allem an diesem letzten Spieltag von der ersten bis zur letzten Minute die WHV-Damen lautstark unterstützen und ihren Teil zu dem respektablen Ergebnis beitrugen.
Für den WHV spielten: Peggy Kuhs (im Tor), Stefanie Henze (1), Julia Seidel (5/5), Luisa Herzog (1), Stefanie Weniger (1), Claudia Kallwitz (1), Lisa Hartmann, Josefin Bahr (2), Jana Schwerthfeger (3), Kathrin Siermann (1), Heike Hildebrandt
Verbandsliga – Männer Weißenfelser HV ´91 : BSV Fichte Erdeborn Endstand 31 : 30 (Halbzeit 13 : 13) „WHV-Männer mit dramatischem Saison-Finale und einer Energieleistung zum Sieg!“ Was war dies für ein genialer Saisonabschluss der 1.Männermannschaft des WHV´91. Getragen von knapp 250 euphorischen Zuschauern und einem Spiel gegen den direkten Tabellennachbarn aus Erdeborn, welches an Spannung nicht zu übertreffen war, setzten die Jungen Wilden des WHV nochmal ein Zeichen, welches das Trainergespann Hahn/Kunth mit Stolz erfüllte. Beide Mannschaften zelebrierten Tempohandball vom Feinsten und bewegten sich an diesem Tage auf fast gleichem Niveau. So gelang es auch keiner der beiden Teams, sich in Halbzeit Eins mit mehr als zwei Toren abzusetzen. Der Weißenfelser HV in den ersten fünfzehn Minuten immer wieder in Front, ohne sich aber einen klaren spielerischen Vorteil zu verschaffen. Viele gute Spielzüge mit sehenswerten Abschlüssen immer wieder angezogen durch Tom Knüpfer auf der Mittelaufbauposition oder Nils Hahn im rechten Rückraum, aber auch einige überhastete Würfe bestimmten das Szenario. So fand Erdeborn immer wieder die richtige Antwort auf die Führung der Weißenfelser (8:8 nach siebzehn Minuten). Plötzlich schien der Gastgeber eine kleine schöpferische Pause einzulegen und prompt ging der Gast mit 10:8 in Führung. Doch wie so häufig in der ersten Hälfte erlebt, konnte der erarbeitete Vorsprung einer der beiden Teams nicht gehalten werden und so war es in dieser Phase WHV-Torwart „Manni“ Manz zu verdanken, dass beim 13:13 die Seiten gewechselt worden. Weißenfels zu Beginn der zweiten Halbzeit wahrscheinlich kurzzeitig noch mit den Gedanken in der Kabine. Aufgrund von fehlender Konzentration auf dem Parkett geriet man gleich nach dem Wiederanpfiff mit 13:15 in Rückstand. Der WHV im Verlauf der zweiten Spielhälfte immer wieder nahe am Ausgleich, nur fallen wollte dieser nicht. Zum Teil nicht abgezockt genug vor dem gegnerischen Kasten, andererseits mit leichten Abwehrfehlern, die es Erdeborn wieder und wieder ermöglichten mit mindestens zwei Toren in Führung zu gehen (23:25 in der 47.Spielminute). Trotz des Rückstandes der Weißenfelser HV mit einer bis dato ansehnlichen Partie, nur die Zeit lief den Weißenfelsern langsam davon. Doch der Showdown in der Sporthalle Weißenfels-West sollte noch folgen. Immer wieder getrieben von Tom Knüpfer, welcher mit 11 Toren zum Goalgetter des Spieles avancierte, erarbeitete sich der WHV Chance um Chance. Auch versuchte der WHV Trainer Torsten Hahn mit einem Torwartwechsel acht Minuten vor dem Ende, noch eine letzte mögliche Option zu ziehen. Und was dann geschah, muss man miterlebt haben, um es zu glauben. Weißenfels plötzlich wie aufgedreht. Jetzt zeigte sich die gute Physis und Athletik der Mannschaft um Kapitän Björn Weniger. Robert Sauer, David Radam, Cornelius Lange, Hendrik Taube und nicht zuletzt Micha Vogt im Tor sorgten für den absoluten Wahnsinn in den letzten Minuten. Der Ausgleich zum 28:28 in der 57.Minute war erst der Beginn, der wahrscheinlich drei rasantesten Minuten dieser Saison. Im Tor schien Micha Vogt keinen Ball mehr an sich vorbei lassen zu wollen und so zog Weißenfels binnen zwei Minuten auf 31:28 davon und die Halle bebte. Auch der Anschluss von Erdeborn in der 60.Minute brachte den WHV nicht mehr zum Stolpern und so machten sich die Jungen Wilden des Weißenfelser HV mit dem 31:30 Sieg zum Abschluss der Saison ihr schönstes Geschenk selber. Wahrlich eine Leistung und eine Mannschaft, auf die ein jeder im Verein stolz sein kann!
Für den WHV spielten: Manz und Vogt im Tor; Knüpfer (11/3); Sauer (6); Radam (5); Hahn (4); Weniger (2); Braun (1); Lange (1); Grötzner (1); Taube; Kötteritzsch; Schütz; Seidel
Bezirksliga – Männer BSV Klostermannsfeld : Weißenfelser HV ´91 Endstand 41 : 28 Im letzten Punktspiel der Saison reiste die zweite Männermannschaft des WHV nach Benndorf und traf dort auf den Gastgeber vom BSV Klostermannsfeld. Als Träger der roten Laterne hatten sich die Weißenfelser nicht allzu viele Chancen ausgerechnet, doch man wollte sich nicht kampflos ergeben. Leider konnte sich die Mannschaft am Ende nicht ganz so gut aus der Saison verabschieden wie vielleicht erhofft, doch zumindest im Angriff konnten das Team an die guten Leistungen aus dem letzten Spiel anknüpfen. Einzig die relativ hohe Fehlerquote und die mitunter schlechte Chancenverwertung verhinderten eine größere Torausbeute und waren gleichzeitig Grund für einige schnelle Tempogegenstöße der Gastgeber. Am Ende fiel das Ergebnis mit 41:28 zu Gunsten der Klostermannsfelder etwas zu hoch aus. Aber der WHV hat die miserable Saison halbwegs achtbar überstanden. Nun heißt es für das kommende Jahr neue Kraft zu tanken und dann erneut anzugreifen.
Bezirksliga – männliche Jugend E Weißenfelser HV ´91 : BSV Fichte Erdeborn Endstand 23 : 15 Auch die männlichen E-Junioren des WHV liefen zum letzten Mal in dieser Saison auf das Spielfeld. Als Gäste empfingen sie die Mannschaft des BSV Fichte Erdeborn. Die Zielsetzung vor der Partie war klar – den direkten Tabellennachbarn wollte man unbedingt besiegen, wenn auch diese Punkte keinerlei Verbesserung in der eigenen Platzierung mit sich bringen würden. Und so begann die Mannschaft von Trainer Rosenheinrich von Beginn an hoch konzentriert. In der Manndeckung hatte man zwar gegen die mitunter sehr kleinen und wendigen Gegenspieler einige Mühe, doch vor allem im Angriff konnte man sich von Beginn an behaupten und durchsetzen. Im Torabschluss gab es zwar einige kleine Defizite, die aber im weiteren Spielverlauf nicht zum Tragen kamen. Tor um Tor konnte sich der WHV absetzen und langsam aber sicher eine respektable Führung herausarbeiten. Vor allem die wirklich schön herausgespielten Tore begeisterten die vielen Zuschauer und am Ende konnten sich die Jungen nach dem Abpfiff beim Stande von 23:15 lautstark feiern lassen.
Bezirksliga – weibliche Jugend E BESTEN-Ermittlung in Jessen Am vergangenen Samstag (12.05.2012) nahm die weibliche E-Jugend des WHV in Jessen am Turnier zur Bestenermittlung teil. Bereits in der Vorwoche konnten sich die Mädchen um Trainerin Anke Seidel den Bezirksmeistertitel sichern und so wollte man an diesem Samstag befreit aufspielen und sehen, wo man im Vergleich mit anderen Spitzenteams des Landes derzeit steht. Zwar mussten die Weißenfelserinnen einige Niederlagen einstecken, zumal einige der gegnerischen Teams bereits sichtbare Leistungsvorsprünge hatten, doch am Ende konnten sich die WHV-Mädchen über den erreichten 5. Platz freuen. Als krönender Abschluss durfte die Mannschaft am Sonntag mit der ersten Damenmannschaft zusammen einlaufen und bekam vor einer riesigen Zuschauerkulisse die Goldmedaillen zum Bezirksmeistertitel übergeben. Bestenermittlung der wJE in Jessen Der Jessener SV 53 richtete am 12. Mai das Landesmeisterturnier im Handball der weiblichen Jugend E in der Gymnasiumhalle aus. Die besten 8 Teams des Landes Sachsen – Anhalt ermittelten ihre Sieger und Platzierten.. Zunächst spielten In der Staffel A Gräfenhainichen, BSV 93 Magdeburg, JSpG Halle / Magdeburg / Barleben II und Saaletal Reichardtswerben – Prittitz jeder gegen jeden à 15 Minuten. Gruppensieger wurde Gräfenhainichen vor Halle/MD II, dem BSV 93 und Saaletal. In der Staffel 2 setzte sich Halle/MD/Barleben 1 vor Jessen, Weißenfels und Salzland durch. Somit ergaben sich in den beiden Halbfinals die Paarungen Gräfenhainichen – Jessen und beide Teams der Jugendspielgemeinschaft Halle/MD/Barleben. Die Jessener Mädchen waren gleich stark, vergaben jedoch zuhauf ihre Tormöglichkeiten, so dass die Aktivist – Mädchen nach 9 : 5 ins Enspiel einzogen. Im 2. Halbfinalspiel behielt die 2. Mannschaft aus Halle/MD nach starkem Kampf mit 8 : 6 die Oberhand. Um Platz 5 siegte ebenfalls knapp mit 10 : 8 Weißenfels gegen den BSV 93 Magdeburg. Der 7. Platz ging an den HC Salzland, der mit 9 : 7 Saaletal auf Platz 8 verwies. Super spannend und mit vielen Emotionen auf dem Spielfeld bzw. den gut gefüllten Tribünen verliefen die beiden Finalspiele. Zunächst erkämpfte der Jessener SV 53 mit 5 : 3 gegen Halle/Magdeburg/Barleben 1 die Bronzemedaille, nachdem die JSV – Mädchen im Gruppenspiel noch mit 5 : 13 das Nachsehen hatten. Der Landesmeister kommt nicht ganz überraschend von der BSG Aktivist Gräfenhainichen. Jedoch gab sich die 2. Vertretung aus Halle/Magdeburg/Barleben erst nach großem Kampf nur knapp mit 3 : 4 geschlagen. Allen Mädchen gilt höchste Anerkennung für die gezeigten Leistungen, hatten sie sich doch erst als Beste in ihren jeweiligen Spielbezirken durchgesetzt.
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