Tiefstand

Am vergangenen Samstag stand für die 1.Männer des WHV das Kellerduell beim Tabellenletzten SV 07 Apollensdorf an. Dass dies ein unangenehmer Gegner werden würde war schon aus der Vorsaison bekannt. Ein personelles Luxusproblem hatte man lediglich auf der Torhüterposition, da man hier dem jungen, viel versprechenden Paul Janovsky neben den etablierten Torhütern Fischer und Bauermeister mitnahm. Auf dem Feld gestaltete sich das Ganze schon wesentlich schwieriger. Denn es standen an diesem Spieltag nur sechs Feldspieler zur Verfügung. Man machte sich also auf einen harten Kampf gefasst und war gewillt, trotz aller Widerstände etwas zähl bares mitzunehmen.

Es entstand ein intensives aber nicht überhartes Spiel, bei dem keines der beiden Teams die Möglichkeit hatte, sich abzusetzen. Kurz vor der Pause führten die Weißenfelser mit einem Tor, als sich entsetzen in der Halle breit machte. Da einzig und allein die beiden Unparteiischen bei einem gewöhnlichen Stoppfoul einen Schlag von Robert Schütz (es gab keinen Schlag, Anm.d.Red) vermuteten und auf Rote Karte entschieden. Spätestens jetzt zeigte sich, wie wichtig es gewesen wäre, hätte man wenigstens einen Ergänzungsspieler zur Verfügung gehabt. So musste nun der junge Janovsky vom Tor ins Feld.

Es hieß weiter kämpfen und das tat man auch. Entgegen der schlechten Ausgangslage ackerten die verbliebenen Weißenfelser unermüdlich weiter. Ein ums andere mal wurde dieser Aufwand auch durch sehenswerte Treffer beloht. Als man nach 40 Minuten sogar mit 4 Toren führte schien der 2-Punkt Erfolg tatsächlich im Bereich des Möglichen. Doch wie das so ist, durch die hohe Belastung schwanden die Kräfte und verließ einen auch gelegentlich das Wurfglück und die Bälle landeten ein ums andere Mal am Pfosten und eben nicht mehr im Tor. Apollensdorf nutzte die Gunst der Stunde und kämpfte sich zurück und ging nach  53 Minuten sogar in Führung. Doch aufgeben war an diesem Samstag keine Option. Mit viel Teamgeist biss man sich zurück in die Partie und konnte 2 Minuten vor Schluss wieder mit einem Tor in Führung gehen. Leider nahm nun das Unheil seinen Lauf. Mit den letzten Kraftreserven wollte man die Begegnung nun unbedingt gewinnen, doch hatte man zwei Mal Pech in Folge und scheiterte am Pfosten. Ein letzter Konter der Gastgeber führte zu einem Siebenmeter, den die Gastgeber zum 29:29 nutzten und das Spiel war aus.

Nun bleibt die Frage, hat man einen Punkt verloren oder doch auf Grund der Umstände einen Punkt gewonnen.

Meine Meinung: einen Punkt erkämpft.

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