Nach der Führung begann das Trauerspiel

Die aktuellen Leistungen der WHV Männer erinnern mehr an Dr. Jekyll und Mr.Hyde als an dauerhaft zielstrebigen Handball. Zu wechselhaft sind die zuletzt gezeigten Leistungen, als dass man eine Prognose treffen könnte, wohin die Reise in den verbleibenden Spielen noch geht. Die Geschichte der ersten Halbzeit der gestrigen Begegnung gegen den HSV 2000 Zerbst ist schnell erzählt. In einer körperlich robust geführten Halbzeit wechselte die Führung mehrfach hin und her und zum Pausenpfiff stand es 11:12.

Ein erstes Teilziel war erreicht, denn man war noch in Schlagdistanz zum Tabellen 5.

Nachdem man den Start in den zweiten Spielabschnitt mal wieder verschlief stand es schnell 11:14, doch schien das erste Tor zum 12:14 der Dosenöffner zu sein. Endlich schien man im Spiel angekommen zu sein. Das Zusammenspiel zwischen Abwehr und Torhüter funktionierte nun noch besser als bereits zum Ende der ersten Halbzeit, im Angriff wurde geduldig gespielt und die sich ergebenden Chancen wurden in zählbares umgewandelt. Nach zwei blitzsauberen Kontertoren und einem verwandelten Siebenmeter führte man plötzlich 20:18 und alle in der Halle dachten, jetzt geht es so richtig los. Doch was dann passierte spottete jeder Beschreibung. Da war es wieder das zweite Gesicht der Weißenfelser Handballer. Nach zwei schnellen Toren der Gäste war er wieder da, der Bruch im Spiel der Hausherren. Totale Verunsicherung machte sich breit, die Pässe fanden ihr Ziel nicht mehr, die Wurfauswahl wurde zur Katastrophe und die einzigen Emotionen, die noch entstanden, richteten sich gegen die Fehlentscheidungen der Unparteiischen. Kein aufbäumen mehr, kaum noch gegenseitiges anfeuern und 17 blutleere Minuten ohne Tor, bedeuteten eine am Ende verdiente 21:27 Heimniederlage.

Es gilt sich langsam als Mannschaft zusammen zu raufen und sich am eigenen Schopf aus dem Abstiegskampf zu ziehen. Denn nur mit guten Trainingsleistungen hat noch niemand die Klasse gehalten, diese gilt es nun endlich mal wieder auf die Platte zu bringen, als TEAM.

Vogt, Janovsky, Bauermeister (Tor), Kammler, Rothe (3), Grohmann (2), Umann, Schrei (3/1), Hassenmeier (2), Grötzner (7), Schmidt (2), Schütz (2)

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