Zumindest als TEAM verloren

Langsam wird es eng im Tabellenkeller. Die Verfolger der Weißenfelser Männer haben am vergangenen Wochenende beide doppelt gepunktet und so bis auf einen Punkt zum WHV aufgeschlossen. Reichlich Druck also vor dem Heimspiel gegen den Tabellendritten des Landsberger HV. Aber vielleicht auch die richtige Motivation. Zumindest gelang es beim Heimspiel in der Inge Schanding Halle mal wieder als geschlossene Einheit aufzutreten und auch der Start in die Partie war nicht der schlechteste. Lucas Rothe eröffnete mit dem 1:0 das Spiel und man zeigte allen in der Halle, dass man gewillt war den ambitionierten Landsbergern nicht kampflos die Punkte zu überlassen. Bis zum 3:3 gelang dies zunächst ganz gut, doch zeigten sich immer wieder Probleme in der Absprache, im Deckungsverbund.

Und auch im Angriff konnten die bekannten Schwächen nicht vollends abgestellt werden. Zu oft verlor man unnötig den Ball oder zwang sich selbst in schlechte Wurfsituationen. So waren die Gäste nach 15 Minuten erstmals auf 4 Tore enteilt. Bei allen Bemühungen wollte es einfach nicht gelingen den Rückstand zu verringern. Also musste man sich mit einem 14:18 Pausenrückstand begnügen. Wenigstens war ein Aufwärtstrend im Vergleich zur Vorwoche zu erkennen. Auch in den ersten 10 Minuten des zweiten Durchgangs änderte sich daran nichts. Trafen die Hausherren, wussten die Landsberger zu antworten. Doch ausgerechnet ein verworfener Strafwurf des WHV schien zur Initialzündung zu werden. Endlich gelang es der Deckung das Angriffsspiel der Gäste besser zu lesen und auch Paul Janovsky im Tor konnte wieder einmal seinen Beitrag zur Weißenfelser Aufholjagd leisten. Tor um Tor kämpfte man sich geduldig heran und schaffte nach 50 Minuten endlich den 25:25 Ausgleich. Leider kosten diese Aufholjagden Woche um Woche unnötig Kräfte. Und so scheiterte man schlussendlich wieder an den eigenen Nerven und einigen unglücklichen Entscheidungen. Nur noch 2 Tore gelangen in den verbliebenen 10 Minuten und Landsberg unterstrich, dass sie zurecht an der Tabellenspitze mitmischen.

Am Ende unterlag man eher unglücklich 27:29.

Doch konnte man diese Woche zumindest erhobenen Hauptes das Parkett verlassen. Gegen ein Spitzenteam kann man verlieren, doch wäre diesmal mehr drin gewesen. Auf dieser Teamleistung gilt es aufzubauen, um die sicher noch nötigen Punkte für den Klassenverbleib einzufahren. Bei diesem Unterfangen wird man die verbleibenden Spiele auch von Rückkehrer Oliver Meyer unterstützt. Schön, dass du wieder da bist Oli!

Vogt, Janovsky, Bauermeister (Tor), Rothe (5), Grohmann (2), Umann, Schrei, Wandelt (3/1), Hassenmeier (2), Grötzner (4), Schmidt (8/5), Meyer (1), Schütz (2)

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